Durchschnittstemperatur Deutschland 2003-Oktober 2018

Mit denen Monaten September und Oktober setzte sich sich die Serie der zu warmen Monate im Jahr 2018 fort. Beide Monate waren wärmer als die Durchschnittswerte der Vergleichsperioden. Für den Monat September 2018 fasste der Deutsche Wetterdienst (DWD) zusammen:

Im September lag der Temperaturdurchschnitt mit 15,1 Grad Celsius (°C) um 1,8 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 1,6 Grad. Das mit nur wenigen kurzen Unterbrechungen seit Mitte April anhaltende hochsommerliche Wetter setzte sich zunächst auch im September fort.

Die Temperaturentwicklung im Monat Oktober 2018 stellt der DWD so dar:

Im Oktober lag der bundesweite Temperaturdurchschnitt mit 10,7 Grad Celsius (°C) um 1,7 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 1,5 Grad.

Von den bisherigen 10 Monaten des Jahres 2018 waren 8 (teilweise deutlich) wärmer als die Referenzperiode, zwei waren kälter.

Einordnung

Einmal im Monat veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst in Offenbach eine Pressemitteilung zum Wetter im abgelaufenen Monat. Diese Information betrachtet das Wetter für Deutschland insgesamt und nach Bundesländern. Wichtige Angaben sind die Durchschnittstemperatur, die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer. Bei der Temperatur wird auch immer ein Vergleich gezogen zur international gültigen Referenzperiode 1961-1990 sowie zu den Durchschnittswerten 1981-2010 (letztere liegen im Bundesdurchschnitt um 0,7°C höher). Auf diese Temperaturänderungen wird hier das Hauptaugenmerk gelegt, denn diese ist der wichtigste und am meisten signifikante Indikator für eine Klimaänderung.

Gegenüber der vorhergehenden Zusammenfassung wurde bei der vorläufigen Rechnung für 2018 die Monate September und Oktober mit einbezogen. Außerdem wurden die Werte für die Jahre 2003, 2005 und 2005 ergänzt. Die entsprechenden Pressemitteilungen sind auf der Website des DWD nicht mehr verfügbar. Sie sind aber auf https://web.archive.org/ archiviert.

Für das Jahr 2003 schätzte der DWD die Temperaturentwicklung so ein:

Der Sommer trug wesentlich dazu bei, dass die Jahresmitteltemperatur 2003 aller deutschen Stationen um 1,2 °C wärmer als üblich war. Damit setzte sich die Serie der zu warmen Jahre seit Beginn der neunziger Jahre fort.

Und für das Jahr 2004:

Die Mitteltemperatur lag in Deutschland im Jahr 2004 bei 8,9 Grad Celsius (°C) und damit 0,7 Grad über dem hierzulande typischen Wert von 8,2°C. Damit reiht sich das Jahr nahtlos in die seit Anfang der 1990er Jahre bestehende Serie sehr warmer Jahre ein. Die Jahresdurchschnittstemperatur des Jahres 2003 mit dem Jahrhundertsommer von 9,3°C wurde allerdings deutlich unterschritten.

Und schließlich für 2005:

Deutschlandweit lag die Temperatur 2005 um 0,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt von 8,2°Grad Celsius (°C). Sie erreichte mit etwa 9,0 °C wieder den Wert des Vorjahres.

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Inflation - langfristige Entwicklung in den USA

Ausgangspunkt: 5 Dollar für ein Fohlen

Vor Kurzem las ich den Episodenroman The Red Pony des US-amerikanischen Literaturnobelpreisträgers John Steinbeck. In der dritten Episode The Promise wird der 10-jährige Jody Tiflin -die Hauptperson- mit einer Stute zu einer Nachbarsfarm geschickt. Dort soll die Stute gedeckt werden. Um das dann irgendwann zur Welt kommende Fohlen soll sich Jody verantwortungsvoll persönlich kümmern (eine Art Erziehungsmaßnahme des strengen Vaters), es soll sein erstes eigenes Pferd werden. Der Farmer, dem der Deckhengst gehört, bekommt für seinen Dienst 5 US-Dollar. Diesen Betrag soll Jody während des Sommers auf der elterlichen Farm abarbeiten.

5 Dollar - ist das viel? Nach heutigen Vorstellungen kaum, aber die Erzählung spielt vor 80, 90 Jahren, vielleicht ganz zu Beginn des 20. jahrhunderts. Wie viel Geld war das damals, gemessen an heutigen Verhältnissen? Die Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten, denn obwohl nahezu täglich in den Wirtschaftsnachrichten über aktuelle Inflationsraten (meist in Bezug auf die Verbraucherpreise) berichtet wird, findet man zu langfristigen Betrachtungen nur wenige Informationen. Allerdings ist die Situation in Bezug auf den Dollar, auf die USA, etwas einfacher als z.B. bei den Währungen in Deutschland, wo mehrfach Währungsreformen stattfanden.

Langjährige Preisentwicklung beim Erdöl

Bei der Suche nach mehr Informationen stieß ich auf eine interessante Informationsquelle. Lies mehr…

Durchschnittstemperatur Deutschland 2006-August 2018

Ein für Deutschland außergewöhnlicher Sommer ist beendet, zumindest aus meteorologischer Sicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenenbach spricht vom zweitheißeste(n Sommer) seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881. In die Reihe der bisherigen Sommermonate Juni und Juli reiht sich nun auch der August ein:

Mit rund 20,0 Grad Celsius (°C) lag im August der Temperaturdurchschnitt um 3,5 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,5 Grad. Damit gehört der August 2018 nach 2003 und neben 2015 zu den drei wärmsten seit dem Beginn von Messungen 1881.

Von den bisherigen 8 Monaten des Jahres 2018 waren 6 (teilweise deutlich) wärmer als die Referenzperiode, zwei waren kälter.

Einordnung

Einmal im Monat veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst in Offenbach eine Pressemitteilung zum Wetter im abgelaufenen Monat. Diese Information betrachtet das Wetter für Deutschland insgesamt und nach Bundesländern. Wichtige Angaben sind die Durchschnittstemperatur, die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer. Bei der Temperatur wird auch immer ein Vergleich gezogen zur international gültigen Referenzperiode 1961-1990 sowie zu den Durchschnittswerten 1981-2010 (letztere liegen im Bundesdurchschnitt um 0,7°C höher). Auf diese Temperaturänderungen wird hier das Hauptaugenmerk gelegt, denn diese ist der wichtigste und am meisten signifikante Indikator für eine Klimaänderung.

Gegenüber der vorhergehenden Zusammenfassung wurde bei der vorläufigen Rechnung für 2018 der Monat August mit einbezogen.

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Durchschnittstemperatur Deutschland 2006-Juli 2018

Bereits heute (30.07.2018) veröffentlichte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach seine Pressemitteilung zum Deutschlandwetter im Juli 2018. Dabei stellte er für diesen Monat fest:

Mit etwa 20,2 Grad Celsius (°C) lag im Juli der Temperaturdurchschnitt um 3,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,2 Grad. Damit wird der Monat nach den Jahren 2006, 1994, 1983 und 2010 voraussichtlich der fünftwärmste Juli seit Messbeginn sein.

Einordnung

Einmal im Monat veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst in Offenbach eine Pressemitteilung zum Wetter im abgelaufenen Monat. Diese Information betrachtet das Wetter für Deutschland insgesamt und nach Bundesländern. Wichtige Angaben sind die Durchschnittstemperatur, die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer. Bei der Temperatur wird auch immer ein Vergleich gezogen zur international gültigen Referenzperiode 1961-1990 sowie zu den Durchschnittswerten 1981-2010 (letztere liegen im Bundesdurchschnitt um 0,7°C höher). Auf diese Temperaturänderungen wird hier das Hauptaugenmerk gelegt, denn diese ist der wichtigste und am meisten signifikante Indikator für eine Klimaänderung.

Gegenüber der vorhergehenden Zusammenfassung wurde bei der vorläufigen Rechnung für 2018 der Monat Juli mit einbezogen.

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Durchschnittstemperatur Deutschland 2006-Juni 2018

Bereits gestern (29.06.2018) veröffentlichte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach seine Pressemitteilung zum Deutschlandwetter im Juni 2018. Dabei konstatierte der DWD für diesen Monat:

Mit 17,8 Grad Celsius (°C) lag das Monatsmittel im Juni um 2,4 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,0 Grad. Damit fiel nach den extrem warmen Monaten April und Mai auch der Juni deutlich zu warm aus.

Einordnung

Einmal im Monat veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst in Offenbach eine Pressemitteilung zum Wetter im abgelaufenen Monat. Diese Information betrachtet das Wetter für Deutschland insgesamt und nach Bundesländern. Wichtige Angaben sind die Durchschnittstemperatur, die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer. Bei der Temperatur wird auch immer ein Vergleich gezogen zur international gültigen Referenzperiode 1961-1990 sowie zu den Durchschnittswerten 1981-2010 (letztere liegen im Bundesdurchschnitt um 0,7°C höher). Auf diese Temperaturänderungen wird hier das Hauptaugenmerk gelegt, denn diese ist der wichtigste und am meisten signifikante Indikator für eine Klimaänderung.

Gegenüber der vorhergehenden Zusammenfassung wurde bei der vorläufigen Rechnung für 2018 der Monat Juni mit einbezogen.

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T O P